Wenn Kleine Großes tun

Ab 1. bis 5 Schulklasse und Familientheater

Wir sind der Frage nachgegangen, was kann jeder Einzelne tun, um Umwelt, Ressourcen und Lebensqualität zu erhalten und bewahren. Herausgekommen sind Zwei Geschichten. Unter dem Thema "Wenn Kleine Großes tun" spielen und erzählen Silke Geyer (Th. Wilde Hummel) und Klaus Hermann (HalloDu-Theater) mit Figuren und Objekten aus Papier, je eine Geschichte.

"Vom Urwaldriesen und dem Faultier"

In der Geschichte von "Vom Urwaldriesen und dem Faultier" spielt Silke Geyer die Erfahrung eines langsamen, gemütlichen und verschlafenen Tier, dem sein "Lebensbaum" abgeholzt wird.

Ich nehme meine kleinen Zuschauer mit in mein Pop Up Buch und erzähle Ihnen die ungewöhnliche Geschichte eines Faultiers. Es hängt tagaus tagein gemütlich an seinem Baum. Doch plötzlich gerät seine vertraute Welt ins wanken. Es findet sich in einer fremden, feindlichen Welt wieder und versteht nicht, warum sein Baum auf einmal ein Stuhl ist. Zum Glück gibt es das Mädchen Marlen, die ihn versteht und weiß was zu tun ist… Jede Szene hat eine Buchseite, die in eindrücklichen Bildern die Kinder mit auf die ungewollte Reise des gemütlichen  Faultiers nimmt. In den Urwald, über das Meer, in eine Holzfabrik, ein Kaufhaus, ein Kinderzimmer und wieder zurück in den Urwald. 

‍Schauspiel und Figurenspiel: Silke Geyer

Geeignet für Kinder ab 4 Jahren.

Text:  Silke Geyer

Dramaturgie: Klaus Hermann und S. Geyer

Ausstattung und Figurenbau: S. Geyer

Licht: K. Hermann

Spieldauer: ca. 35 Minuten

"Paradies"

Wenn Klaus Hermann in "Paradies" von der Liebe des Jungen zu den Bäumen und den Tieren erzählt, und der Junge von „seiner“ Insel berichtet, auf der die Bäume wachsen und die Tiere leben, begeben sich die Kinder / Publikum auf eine Reise.

Der Jungen muss miterlebte wie ein Unwetter Äste und Baumstämme brach, Bäume entwurzelte und fortspülte. Die Tiere verloren ihre Lebensgrundlage. Um den Tieren ein neues Zuhause zu schaffen - pflanzte er allen Widerständen zum Trotz - Gräser, Sträucher und Bäume.

Mit seiner feinen Art zu erzählen und den sorgsam eingesetzten exotischen Musikinstrumenten schafft Klaus Hermann eine sehr intensive Stimmung auf der Bühne, die sich fließend auf das Publikum überträgt. Poetische Bilder entstehen und vermengen sich mit Wort und Klängen. Man lauscht gerne dieser Geschichte. Das überraschende Schlussbild vollendet die Erzählung.

Eine leere Bühne und ein kleines Podest mit Instrumenten ist der Ausgangspunkt der Erzählung. „Schwing-Figuren“ dienen als Spielmittel und verdichten das Geschehen. Sparsam eingesetzte Lichtwechsel unterstreichen die „schlichte“, ohne Effekthascherei überzeugende Inszenierung.

‍Spiel und Erzählung: Klaus Hermann

Text:  Klaus Hermann

Dramaturgie: Silke Geyer und K. Hermann

Ausstattung und Figurenbau: S. Geyer

Ton und Licht: K. Hermann

Geeignet für Kinder ab 6 Jahren.

Spieldauer: ca. 40 Minuten.